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Spendenkonto und Gemeinnützigkeit Solar-Spendenprojekt Konzept für Solardächer Sachspenden gesucht
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Sonne schafft Freiräume!

Eine Idee mit doppeltem Nutzen: Präsentation umweltfreundlicher Energien und Absicherung offener Projekträume. SpenderInnen, die Stiftung FreiRäume und jeweils eine Photovoltaikfirma bauen eine Solaranlage auf das Dach kreativer Freiräume und schaffen damit:

Die Idee

Solarfirmen gestalten einen eigenen Prospekt über eine zu errichtende Photovoltaikanlage und sammeln mit ihrer Öffentlichkeitsarbeit Geldspenden für die Realisierung. Die SpenderInnen geben ihr Geld dauerhaft für dafür. Die sonst übliche Rendite fließt nicht ihnen, sondern je zur Hälfte dem Projekthaus und einem Projektfonds zu. Dadurch werden Freiräume und Mittel für unabhängige Projekte gesichert. Für diese besondere Idee der langfristig wirksamen Spende und der Förderung von Solarenergie wird in den Prospekten geworden.
Auch die Stiftung FreiRäume selbst wirbt mit einem eigenen Flyer. Die dort eingehenden Gelder können je nach Bedarf die Dächer mitfinanzieren.

Was wir haben ...

Drei Häuser sind schon mit Photovoltaiken ausgestattet. Es sollen aber mehr werden. Die Bestehenden liegen in Berlin, Mannsdorf (Sachsen) und Reiskirchen (Kreis Gießen). Sie alle sind vielfältig genutzte Häuser für Seminare, Projekte sowie mit Bibliotheken, Kulturwerkstätten und mehr. Die Häuser sind unterschiedlich groß und teilweise noch in der Renovierungsphase.

Es sollen mehr werden ...

Neben diesem Auftakt mit den benannten Häusern sollen weitere geschaffen oder vorhandene in die Kooperation aufgenommen werden. Mögliche Häuser liegen in Kirchvers (Kreis Marburg), Riebau (Altmark), Freiburg, Bad Oldesloe und bei Witzenhausen (südlich Göttingen). Für diese – und dann weitere – Häuser sollen Spenden als gespendete Geldanlage eingeworben werden. Dafür dienst die Kooperation mit Firmen, die Solaranlagen bauen oder vertreiben.

Eine Stiftung als sicherer Träger ...

Für die benannten Häuser ist eine rechtsfähige Stiftung in Gründung. Sie ist bereits als unselbständige Stiftung mit einem Verein als Treuhänder vorhanden. Die Häuser werden noch von den Vor-Vereinen gehalten, sollen aber bei Erreichen der notwendigen Gründungs-Kapitalsumme (Häuser plus Photovoltaiken) von 300.000 Euro als Stammkapital an die Stiftung FreiRäume gehen.

Es soll vielen nützen: Das Stiftungskapital aus Häusern und PV-Anlagen

Ziel ist die Sicherung der Häuser als offene Räume für Projekte, Bildungs- und Kulturarbeit sowie die Errichtung der PV-Anlagen auf den Dächern als Umweltschutzbeitrag und als Kapitalanlage, die kleine, aber für den hohen Selbstorganisierungsgrad der Häuser nützliche Einnahmen sichert. Die Stiftung verfolgt keinen Selbstzweck, sondern will die Existenz der Häuser absichern. Deshalb sollen die Einnahmen aus dem PV-Anlagen den Häusern, auf denen sich die Anlage befinden oder mit denen diese kooperieren, und einem Projektfonds zugute kommen.
Gewünscht sind Kooperationen mit Firmen, die das Projekt mit entwickeln und sich mit ihren Möglichkeiten engagieren, aber dann auch die gut sichtbaren PV-Anlagen für die eigene Werbung nutzen können. In allen Häusern können die Anlagen zugänglich und mit Hinweistafeln öffentlichkeitswirksam präsentiert sein.

Praktische Schritte

Jetzt sind die konkreten Kooperationen mit Solarfirmen erwünscht. Hierzu wird jeweils einzeln die Form der Kooperation geklärt. Es gibt kein festes Schema. Am Ende errichtet die Solarfirma die Anlage – finanziert aus den eingeworbenen Spenden. Ob die Solarfirma selbst noch etwas beisteuert und auch im Prospekt schon erwähnt (Beispiele: „Zu jedem 10. Modul spenden wir eines dazu“ oder „Die Installation übernehmen wir kostenfrei“), kann in jedem Einzelfall geklärt werden. Die Stiftung FreiRäume wird Eigentümerin der Anlage oder verleiht das eingeworbene Geld als Darlehen mit der Festlegung, dass die Einspeisevergütungen dem geförderten Haus und dem Projekfonds zugutekommen.
Kern der Öffentlichkeitsarbeit sind Internetauftritt und ein Prospekt/Flyer. Dort könnte neben der Solarfirma auch noch auf einen Hersteller solcher Solaranlagen im Rahmen eines Sponsorings hingewiesen werden.

Die besondere Idee: Werbeflyer für eine BürgerInnen-Solaranlage mit gemeinnütziger Rendite
Die oben genannten allgemeinen Ideen könnten in folgendem konkreten Vorschlag eine Umsetzung finden. Eine Anbieterfirma von Solaranlagen und die Stiftung FreiRäume zusammen entwickeln einen Werbeflyer für Solaranlagen auf den Häusern der Stiftung und Kooperationspartnern. Dieser wird von der Anbieterfirma auf Messen, Veranstaltungen, die eigene Internetseite usw. gestreut. Das Ganze funktioniert wie eine übliche BürgerInnensolaranlage, nur dass die Geldanlage eine Spende ist und die Rendite in die Grundfinanzierung der Häuser und den Projektfonds fließt. Also die Message: Hier wird Eure Spende über Jahrzehnte wirksam!
Mit den bisherigen Anlagen wird im Beteiligungsspendenflyer geworden. Außerdem werden die Häuser vorgestellt mit den Nutzungsmöglichkeiten.

Die konkreten örtlichen Begebenheiten müssen für jeden Ort extra geprüft werden. Eigenarbeit ist möglich und erwünscht. Neben der Öffentlichkeitsarbeit sind wir daran interessiert, mit dem vorhandene Kapital möglichst viel PV-Fläche errichten zu können. Denn: Jeder Quadratmeter mehr bedeutet Einnahmen für die konkrete Arbeit in Projekten, Bildungs- und Kulturarbeit in den Häusern sowie die Deckung der Hausgrundkosten. Insofern suchen wir Firmen als Kooperationspartner, die auch von sich aus das Projekt unterstützen - gerne mit dem weiterführenden Gedanken, die Anlagen auf unseren Häusern für Öffentlichkeitsarbeit zu nutzen.

Gemeinnütziger Trägerverein

Für den Betrieb von PV-Anlagen wurde aus der Stiftung heraus ein gemeinnütziger Verein geschaffen, der im Auftrag der Stiftung die PV-Anlagen organisiert, anmeldet, betreibt und von den Einnahmen einen Projektfonds speist, der die Häuser, die Einrichtungen und dortige Projekte fördert. Der Verein ist mehrwertsteuerpflichtig.

Text: Entstanden in der Projektwerkstatt Saasen, am 15.2.2010. Überarbeitet: 15.5.2010

Zusatzidee: Kleine Infomobile mit Solarstromversorgung

Wir wollen gern kreativ gebaute Fahrradhänger und einen Transporterbus mit Solarstrom ausstatten für Aktionen auf der Straßen (mit Lautsprecher, Musikinstrumenten, und Ladegeräten für Akkus.

Links und Material